Hypertrichose behandeln / Feb. 2010
Was ist Hypertrichose?
Menschen, die unter einer Hypertrichose leiden, sind von einer über das übliche Maß an geschlechtsüblicher Behaarung hinaus gehenden Haardichte geplagt. Die wörtliche Übersetzung des Fachbegriffs Hypertrichose ist Überbehaarung. Die Haare wachsen zu lang, zu stark und zu dicht. Es handelt sich um eine meist vererbte Veranlagung, die keine hormonellen Ursachen hat. Manchmal setzt auch an Körperstellen ein Haarwuchs ein, die eigentlich unbehaart sind. Eine Hypertrichose kann sich lokal begrenzen oder den gesamten Körper betreffen.
Hypertrichose und Hirsutismus
Oft werden beide Begriffe in einem Atemzug genannt, doch die Ursachen für Hirsutismus bei Frauen und einer Hypertrichose (bei Frauen und Männern) sind grundverschieden.
Im Unterschied zum Hirsutismus bei Frauen hat eine Hypertrichose keine stoffwechselabhängigen Ursachen. Es handelt es sich also um keine Hormonstörung oder um das Ergebnis einer hormonellen Überproduktion.
Hypertrichose ist in vielen Fällen eine vererbte Erkrankung, die daher in einer Familie auch gehäuft auftritt.
Ursachen einer Hypertrichose
Bei einer Hypertrichose haben wir es in der Regel mit einer genetisch angelegten Überproduktion von Haaren zu tun. Die Haare sind zu stark, wachsen zu dicht und werden zu lang. Die Grenze zwischen einem sehr stark behaarten Mann und einem unter Hypertrichose leidenden Menschen ist nur schwer zu ziehen und unterliegt meist ästhetischen Kriterien.
Hypertrichose trifft Frauen wie Männer. Männer haben von Natur aus dickere und dichtere Haare als Frauen; deshalb leiden sie nicht so sehr unter Hypertrichose wie Frauen. Jedoch kann ein übermäßiger Haarwuchs am gesamten Körper auch für Männer belastend sein.
Die unter dem Begriff Hypertrichose fallende, übermäßige Behaarung kann lokal begrenzt sein oder auch den gesamten Körper betreffen. Oft ist auch das Gesicht von starkem Haarwuchs betroffen.
Einen Sonderfall der Hypertrichose stellt das Fortbestehen der Lanugo-Behaarung dar. Der menschliche Fötus ist mit einem feinen, pigmentlosen Wollhaar, dem so genannten Lanugohaar, bedeckt. Wenn nach der Geburt die Produktion dieser Behaarung weiter fortgeführt wird, wobei sich bei Heranwachsen eine Wandlung vom Lanugohaar in ein pigmentiertes Terminalhaar vollzieht, haben wir einen Menschen vor uns, den man in der Medizingeschichte als „Wolfsmenschen“ bezeichnete. Er leidet (in doppeltem Sinne) an Hypertrichose.
Neben einer erblichen Ursache können auch Blutkrankheiten und Geschwülste sowie die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente die Entwicklung einer Hypertrichose begünstigen.
Behandlung von Hypertrichose bei BellaDerma in Berlin
Eine übermäßige Behaarung kann man auf verschiedene Weise behandeln. Da es sich beim Erscheinungsbild der Hypertrichose um keine Stoffwechsel-Störungen handelt, sind medikamentöse oder hormonelle Behandlungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Es bleibt jedoch die Möglichkeit, die Auffälligkeit der unerwünschten Behaarung durch regelmäßiges Bleichen, Rasieren oder Epilation zu mildern.
Eine interessante Methode stellt das medizinisch-kosmetische Verfahren der IPL2-Technologie dar. Hierbei wird die Behaarung einer Körperregion durch mehrmalige Behandlungen mit einem genau auf den Behandlungserfolg abgestimmten Lichtenergie-Blitz entfernt. Die im Blitzlicht enthaltene Energie wirkt direkt auf die Haarwurzel und verödet sie, so dass es zu einer dauerhaften Enthaarung der behandelten Körperregion kommt.
Mehr über diese faszinierende und effiziente Methode der dauerhaften Haarentfernung erfahren Sie auf den Seiten von BellaDerma in Berlin.
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