Lasertypen / Aug. 2010
Laser
Laser kommen im Labor und in der Feinelektronik zum Einsatz, man kann mit ihnen mikrochirurgisch arbeiten oder Stahlwände durchschießen. Schnell wird klar, dass Laser nicht gleich Laser sein kann. Doch welche Unterschiede gibt es, gerade wenn es um die medizinisch-kosmetische Laser Haarentfernung geht?
Grundsätzlich kann man zwei Typenklassen von Lasern unterscheiden: die einwelligen Permanent-Laser und die gepulsten Laserstrahlen. Eine zweite Unterscheidungsmöglichkeit bietet dass jeweilige Medium, das die Laser-Energie erzeugt; hierbei kann es sich um Feststoffe handeln (z.B. ein Rubinkristall), um Flüssigkeiten (gelöste Farbstoffe) oder auch um Gase (Neon, Helium).
Argon-Ionen-Laser
Ein Argon-Ionen-Laser arbeitet im blaugrünen Lichtbereich und strahlt zwei Wellenlängen aus. Diese Farben werden besonders von braunen und schwarzen Pigmenten (Melanin) und von Hämoglobin absorbiert. Daher kommt der Argon-Ionen-Laser vor allem bei Verschmorung oberflächlicher Pigment- und Gefäßveränderungen zum Einsatz. Ähnliche Einsatzmöglichkeiten bietet ein Kupferdampf-Laser, der jedoch kein kontinuierliches, sondern ein gepulstes Licht aussendet.
Neodym-YAG-Laser
Von einem Neodym-YAG-Laser wird Infrarotstrahlung ausgesendet. Infrarot wird nur schwach vom Gewebe aufgenommen und dringt daher tief in die Hautschichten ein. Er kann also für die Arbeit in unteren Hautschichten eingesetzt werden. Gepulste Neodym-YAG-Laser ermöglichen einen extrem kurzen, aber sehr stark aufgeladenen Lichtblitz. Diese Art von Laser wird unter Anderem zur Entfernung von Tätowierungen verwendet. Die Laserbehandlung mit diesem Laser erfordert jedoch sehr viel Erfahrung und ist nicht ganz risikofrei.
CO2-Laser
Mit einem CO2-Laser wird ebenfalls infrarote Strahlung erzeugt. Mit diesem Laser lässt sich Gewebe oberflächlich verschmoren oder auch zu schneiden. Auch der CO2-Laser gehört wie die meisten Laser nur in die Hände eines Arztes.
Erbium-YAG-Laser
Was für den CO2-Laser gilt, muss erst recht für den etwa zehnmal so starken Erbium-YAG-Laser gesagt werden. Er ist ein gepulster Infrarot-Laser, mit dem man Haut abtragen kann, ohne das darunter liegende Gewebe zu schädigen – vorausgesetzt, man hat eine langjährige Erfahrung.
IPL als milde Alternative im Berliner Fachzentrum BellaDerma
Einen anderen Weg als die oben beschrieben Lasertypen geht IPL. Beim „Intense Pulsed Light“ handelt es sich um ein gepulstes Lichtspektrum, dessen Breite genau auf den gewünschten Behandlungserfolg abgestimmt werden kann. Auf diese Weise kann man unerwünschte Nebenwirkungen durch ein Überstrahlen in andere Absorptionsbereiche ausschließen. Ein weiterer Vorteil des IPL-Lasers ist seine im Vergleich zu den oben genannten Lasertypen deutlich geringere Energiedichte. Beim IPL-Verfahren wird mit viel weniger Energie ein optimales Ergebnis erreicht und dadurch gleichzeitig die Gefahr von Komplikationen und Nebenwirkungen (Rötungen, Verbrennungen usw.) minimiert.
Wenn Sie mehr über das IPL-Verfahren und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im medizinisch-kosmetischen Bereich erfahren möchten, schauen Sie sich auf den Seiten von BellaDerma um oder nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf. Wir beraten und informieren Sie gerne.
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