Faltenarten Entstehung & Behandlung

Die Faltenbehandlung kennt im wahrsten Sinne des Wortes „viele Gesichter“. Der Klassiker in diesem Bereich ist die Behandlung mit Botox, doch haben sich ebenso die Unterspritzung von Falten mit Hyaluronsäure, PRP, oder auch die Radiofrequenz-Microneedling etabliert.

Falten: Entstehung & Faltentypen?

Dass Falten mit dem Alter auftreten, ist hinlänglich bekannt. Doch woran liegt das eigentlich? Auslöser ist die so genannte „Lederhaut“ bzw. Dermis, die direkt unterhalb der oberen Hautschicht liegt. Diese Lederhaut besteht aus Bindegewebe, genauer gesagt aus Fibroblasten, Collagen und Elastin. Collagen bewirkt die Stabilität der Haut, Elastin deren Elastizität doch leider verringert sich der Gehalt über die Jahre und die Zellteilung verlangsamt sich. Hinzu kommen äußere Einflüsse, die das Problem noch verstärken, wie beispielsweise freie Radikale und aktivierter Sauerstoff.

Es existieren eine ganze Fülle an Falten, die jeweils einen unterschiedlichen Eindruck erwecken und auf unterschiedliche Weise zu behandeln sind:

Stirnfalten

Stirnfalten werden auch Sorgenfalten genannt und treten normalerweise nur bei starker Anspannung auf. Sind sie auch im Ruhezustand zu sehen, bewirkt dies einen unentspannten Eindruck. Für Stirnfalten verantwortlich ist der Hinterhauptmuskel alias Musculus occipitalis im Zusammenspiel mit dem Stirnmuskel, dem Musculus frontalis.

Glabellafalten oder Zornesfalten

Die Glabellafalten verlaufen senkrecht und befinden sich zwischen den Augenbrauen. Indem sich diese zusammenziehen, wirkt die Mimik zornig oder auch traurig und ernst. Verantwortlich hierfür ist der „schlanke Muskel“ oder auch Musculus procerus, der lediglich ein kleines Bändchen auf der Nasenwurzel darstellt und mit dem Musculus corrugator supercilii zusammenwirkt.

Krähenfüße bzw. Falten an den Augen

Krähenfüße werden auch Lachfalten genannt und gleichen in ihrer Struktur den Füßen einer Krähe oder eines Raben. Die Rede ist von einem regelrechten Geflecht an Falten, die durch den Augenringmuskel (Musculus orbicularis oculi) verursacht werden. Dieser Muskel ist zudem dafür verantwortlich, dass sich die Augenlider schließen können.

Die Nasolabialfalte

Die Nasolabialfalte verläuft zwischen der Nase und den Lippen und wird von nahezu jedem Gesichtsmuskel beeinflusst. Insbesondere das Rümpfen der Nase bewirkt ein Hervortreten der Nasolabialfalte und wenn der Musculus levator labii superioris alaeque nasi und der Musculus levator labii superioris als Heber der Oberlippe zu stark arbeiten, entstehen auch Nasenfalten oder „bunny lines“. Die Wirkung der Nasolabialfalte ist nicht zu unterschätzen und prägt nachhaltig den Gesichtsausdruck eines jeden Menschen.


Hängenden Mundwinkel bzw. Marionettenfalten

Wenn Mundwinkel herunterhängen, ist der Musculus depressor anguli oris beteiligt. Dieser Muskel ist einer der wichtigsten Akteure für die Mimik eines Menschen und überaus kraftvoll. Über die Jahre zeigen sich die Auswirkungen in tiefen Einschnitten und Furchen, die von den unteren Mundwinkeln nach unten verlaufen und schlecht gelaunt wirken. Hier und da ist auch von Marionettenfalten die Rede.

Lippenfalten oder Plisseefalten

Raucher kennen und fürchten die Lippenfalten oder Plisseefalten. In der Tat ist das Spitzen des Mundes beim Einsaugen des Rauchs einer der Hauptgründe für deren Entstehung. Ebenfalls finden sich Lippenfalten nach starker Sonneneinstrahlung. Optisch ist an diesen Falten unter anderem das Sammeln von Lippenstiftspuren problematisch, die bei Bewegung des Mundes deutlich hervortreten.

Kinnfalten

Zu viele Kinnfalten bewirken ein so genanntes „Erdbeerkinn“. Verantwortlich ist der Musculus mentalis bzw. Kinnmuskel, der auch das Hochschieben der Unterlippe möglich macht. Das Erdbeerkinn wird aufgrund der Faltenbildung so genannt, eine andere Erscheinung ist das „Pflastersteinkinn“, das durch Haut entsteht, die sich in Richtung Unterlippe bewegt.

Wangenkinnfalten

Beim Lachen oder beim Aussprechen des Lautes „I“ entstehen Wangenkinnfalten, die an die Nasolabialfalte anschließen. Insbesondere bei einem „Zuviel“ an subkutanem Fettgewebe und Haut und/oder einem Doppelkinn stellen diese Falten ein optisches Problem dar. Auslöser sind eine ganze Reihe unterschiedlicher Muskeln.

Nasenfalten

Nasenfalten werden auch Bunny Lines genannt und gelten als Folgeerscheinung von sehr trockener Haut. Ein weiterer Auslöser ist das häufige Rümpfen der Nase, weshalb auch ein schlecht gelaunter bis wütender Gesichtsausdruck entsteht.

Halsfalten

Halsfalten sind typische Alterserscheinungen und werden durch nachlassendes Bindegewebe und die Schwerkraft verursacht. Vor allem unterhalb des Kinns gibt die Haut nach, was manche Menschen dazu veranlasst, einen Schal zu tragen.


Handfalten

Falten an den Händen entstehen ebenfalls im Gefolge der natürlichen Alterung und sind entsprechend auf einen Verlust an Collagen und Hyaluron zurückzuführen. Tritt dieses Phänomen schon früh auf, so ist meist UV-Strahlung oder körperliche Arbeit verantwortlich. Die Folge ist ein Hervortreten von Venen, Sehnen und der Knochenstruktur, was manche Menschen als unästhetisch empfinden.

Falten: Behandlungsmöglichkeiten?

Für die Faltenunterspritzung existieren eine Reihe von Möglichkeiten, die allesamt ganz ohne Chirurgie bzw. operative Eingriffe möglich sind. Im ersten Schritt analysieren wir Ihr Hautbild und schlagen dann Hyaluronsäure, Botox oder auch das Unterspritzen mit Eigenblut vor. Der Vorteil liegt in der schonenden Behandlung und deutlich weniger Nebenwirkungen als bei einer OP.

Hyaluronsäure

Die wichtige Hyaluronsäure lässt sich in Form von Fillern wieder unter die Haut injizieren und sorgt für ein nachhaltiges Ergebnis. Anders als Botox, wird Hyaluron im Körper erst nach einem Zeitraum von bis zu einem Jahr abgebaut.

Botox

Botox eignet sich insbesondere für die Beseitigung von Mimikfalten. Muskelpartien mit zu starker Aktivität werden entspannt und die Haut hebt sich an. Ein Vorteil von Botox ist der Abbau des Wirkstoffs nach wenigen Monaten, weshalb kaum Risiken auftreten. Zudem geht die Behandlung schnell und eignet sich selbst für die Mittagspause.

PRP

PRP ist die Abkürzung für „plateled rich plasma“ und somit einen Bestandteil des Blutes. Gearbeitet wird mit speziell aufbereitetem Eigenblut und selbstverständlich ist auch die Kombination mit Botox oder Hyaluronsäure möglich. Namen für PRP sind auch „Eigenbluttherapie“ oder das augenzwinkernde „Vampir-Lifting“.

PicoSure-Laser

Durch eine PicoSure Laserbehandlung bei BellaDerma in Berlin können vor allem folgende Faltentypen behandelt werden:

Feine Falten im Gesicht, Falten am Hals und Falten am Dekolleté

Radiofrequenz-Microneedling

Durch die Radiofrequenz-Microneedling Therapie wird das Gesamterscheinungsbild der Haut durch die Anregung der Kollagenproduktion und der Hautheilungsprozesse verbessert. Bei dem Radiofrequenz Microneedling durch 36 vergoldete Nadeln mehrere winzige Perforationen in der Haut erzeugt werden.

Welche Risiken entstehen bei der Behandlung von Falten?

Eine Faltenbehandlung verläuft in aller Regel ohne größere Risiken. Im Vorfeld wird genau abgeklärt, ob Allergien vorliegen und manche Präparate erfordern einen vorherigen Allergietest. Teilweise führen die Behandlungen gegen Falten zur Entstehung von Verhärtungen oder Knötchen (Granulomen), die aber mit der Zeit verschwinden. Auch möglich sind Hämatome an der Einstichstelle und in seltenen Fällen auch Infektionen.

Der Vollständigkeit halber sind auch Nekrosen oder die Narbenbildung zu erwähnen und natürlich kann sich die Haut im unmittelbaren Nachgang einer Behandlung auch ein wenig röten und anschwellen. Zuletzt entsteht bei manchen Behandlungen das Risiko einer Überkorrektur und es wird sprichwörtlich „Über das Ziel hinaus geschossen“. Wir vermeiden aufgrund unserer hohen Fachkompetenz jedoch solche Probleme und raten zudem von schwer abbaubaren Materialien ab.

Wie finde ich die passende Faltenbehandlung?

Auf der Suche nach der passenden Faltenbehandlung sollte vor allem die Kompetenz im Vordergrund stehen. Lockangebote zu Dumpingpreisen zahlen sich nicht aus und wird falsch behandelt, so entsteht ein unnatürlicher Ausdruck.

Ab welchem Alter eignet sich eine Faltenbehandlung?

Die Hautalterung beginnt genau genommen schon im Alter von 25 Jahren. Ein perfektes Alter für den „Einstieg“ in die Faltenbehandlung kann jedoch nicht genannt werden, weil es stets um das individuelle Wohlfühlen geht. Wichtig ist, dass vor jeder Behandlung der Gesundheitszustand überprüft wird.


Welche Methode ist die Beste?

Botox, Filler, Eigenblut – es existieren verschiedene Therapien gegen Falten. Mimikfalten eignen sich insbesondere für das Arbeiten mit Botox, während die Glättung vor allem durch Filler und Hyaluronsäure bewirkt wird, was auch für die Nasolabialfalte gilt. Kleiner Fältchen lassen sich auch mit dem Laser entfernen und in einigen Fällen raten wir auch zur Mesotherapie oder Radiofrequenz-Microneedling.

Welche Methode zum Zuge kommt, wird individuell und in Absprache entschieden.

Lassen sich die Methoden auch kombinieren?

Grundsätzlich lassen sich Methoden zur Faltenbehandlung problemlos kombinieren. Teilweise ist dies sogar noch effektiver, weil so auf verschiedenen Ebenen auf die Haut eingewirkt wird.

Ihre Faltenbehandlung bei BellaDerma

Wenn Sie sich für eine Faltenbehandlung in Berlin entschieden haben, besuchen Sie gerne unser BellaDerma Fachzentrum für ästhetische Behandlungen.

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